Buch Patellofemorales Schmerzsyndrom, Chondropathia patellae, (Knieschmerzen)

Behandle Deine Knieschmerzen Selber – Evidenzbasierte Behandlungsmöglichkeiten bei einem patellofemoralen Schmerzsyndrom

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Produktbeschreibung

Buch Behandle Deine Knieschmerzen Selber – Evidenzbasierte Behandlungsmöglichkeiten bei einem patellofemoralen Schmerzsyndrom

von Tobias Saueressig

 

Sie haben ein patellofemorales Schmerzsyndrom und wollen sich über die Behandlungsmöglichkeiten informieren?

Dann ist dieses Buch „Behandle Deine Knieschmerzen Selber – Evidenzbasierte Behandlungsmöglichkeiten bei einem patellofemoralen Schmerzsyndrom“ genau das Richtige. Die im Buch beschriebenen Therapiemöglichkeiten sind evidenzbasiert, das heißt, dass über 60 wissenschaftliche Studien kombiniert mit meiner physiotherapeutischen Praxiserfahrung in die Erstellung des Buches eingegangen sind. Lernen Sie alles was für eine effektive Selbstbehandlung des patellofemoralen Schmerzsyndroms notwendig ist.

Was bietet das Buch?

  • Wissenschaftliche Forschung auch für den Laien verständlich aufbereitet.
  • Neuste wissenschaftliche Erkenntnisse über die Entstehung eines patellofemoralen Schmerzsyndroms.
  • Risikofaktoren für ein patellofemorales Schmerzsyndrom erkennen und minimieren lernen.
  • Prognose über die Länge und den Verlauf der Krankheit des patellofemoralen Schmerzsyndroms.
  • Komplett evidenzbasierte Behandlungsempfehlungen zur Behandlung eines patellofemoralen Schmerzsyndroms.
  • Lernen Sie Ihr eigenes Trainingsprogramm zu erstellen.
  • Lernen Sie Ihre Therapiefortschritte objektiv zumessen.
  • Informieren Sie sich ausführlich über weitere Therapieansätze und deren Effektivität.

 

Auszug aus dem Buch

Kapitel II Was ist ein patellofemorales Schmerzsyndrom?

 

Um zu verstehen, was ein patellofemorales Schmerzsyndrom ist, muss man die Anatomie des Kniegelenks verstehen.

Die Anatomie des Kniegelenks

Das Kniegelenk besteht aus drei Knochen:

  • dem Oberschenkelknochen (Femur),
  • dem Unterschenkelknochen (Tibia) und
  • der Kniescheibe (Patella).

Diese bilden zusammen das Kniegelenk (Articulatio genus). Das Kniegelenk lässt sich anatomisch noch in zwei weitere Gelenke unterteilen:

  • das Femorotibialgelenk (Articulatio femorotibialis) und
  • das Patellofemoralgelenk (Articulation femoropatellaris).

Das Femorotibialgelenk wird vom Oberschenkelknochen (Femur) und dem Unterschenkelknochen (Tibia) gebildet Das Patellofemoralgelenk wird vom Oberschenkelknochen (Femur) und der Kniescheibe (Patellla) gebildet.

 

 

Definition des patellofemorales Schmerzsyndroms

Das patellofemorales Schmerzsyndrom beschreibt Schmerzzustände im Bereich des Patellofemoralgelenks (meist vorderes Knie und Kniescheibe) und seiner Umgebung. Der Begriff Schmerzsyndrom deutet dabei daraufhin, dass meist ein chronischer Schmerz besteht, der unabhängig und abgekoppelt von seinen Ursachen weiterbesteht. Der Schmerz hat seine ursprüngliche Warn- und Schutzfunktion eingebüßt und besteht eigenständig fort.

Ursachen

Die Ursache(n) für die Entstehung eines patellofemoralen Schmerzsyndrom ist/sind bis jetzt nicht geklärt! Man geht davon aus, dass es sich um eine multikausale 1 Erkrankung handelt. Jedoch gibt es verschiedene Ansätze, die versuchen die Entstehung eines patellofemoralen Schmerzsyndroms zu erklären.
Die erste Bezeichnung für Knieschmerzen im vorderen Bereich wurde vom britischen Chirurgen Leeds William Hey getroffen. Im Jahre 1784 bezeichnete er Kniebeschwerden als „internal derangement of the knee“ (interne Zerrüttung des Knies). Jedoch wurde diese Bezeichnung zu Recht von Konrad Büdinger als bedeutungslos kritisiert, da keinerlei ursächliche, therapeutische oder prognostischen Erkenntnisse durch den Begriff beschrieben werden. Büdinger beschrieb als Ursache für Kniebeschwerden, die Abnutzung des Knorpels am Knie. Dies wurde später Chondropathia Patellae genannt. Dieser Ausdruck bedeutet das Aufweichen des Knorpels der Kniescheibe (Patella).

 

Bis zum Ende der 1960er wurden Knieschmerzen im vorderen Bereich durch Chondropathia Patellae erklärt. Jedoch kann kein Zusammenhang zwischen Knorpelabnutzung der Kniescheibe und Kniebeschwerden hergestellt werden. 2 Z.B. geben Leslie und Bentley an, dass nur 51 Prozent der Patienten mit der Diagnose „Chondropathia Patellae“ arthoskopisch sichtbare Veränderungen des Knorpels zeigen. 3 Wissen muss man, dass Knorpel keine Nervenfasern hat und somit auch nicht schmerzen kann. Damit war die Theorie der Knorpelabnutzung als Erklärung für Knieschmerzen im Bereich der Kniescheibe widerlegt.
Wichtig festzuhalten ist, dass der Begriff Chondropathia Patellae immer noch verwendet wird. Dabei wird die Knorpelabnutzung in verschiedene Schweregrade eingeteilt. Sanchis et al. 4 bemerkt jedoch, dass es besser wäre, die Knorpelabnutzung nicht in Grade einzuteilen, sondern eine genauere Beschreibung der individuellen Situation zu geben. Knorpel kann zwar nicht die Ursache für Schmerzen sein, jedoch kann es durch die fehlende Dämpfeigenschaft des abgenutzten Knorpels zu Schmerzen im darunterliegenden Knochen kommen. Sanchis bemerkt, dass es ausgewählte Fälle geben kann, wo eine Operation des beschädigten Knorpels notwendig ist. Sanchis stellt fest, dass der Begriff Chondropathia Patella nicht mehr benutzt werden sollte. Er weist daraufhin, dass der Begriff keine praktische Relevanz hat. 5

 

In den 1970er Jahren wurden Knieschmerzen im Bereich der Patella durch patellofemorale Fehlstellungen erklärt. Die Kniescheibe wird durch zu hohen Zug des äußeren Halteband (laterales Retinakulum) geneigt oder verschoben. Dadurch entstehen hohe Drücke an den seitlichen Anteilen der Kniescheibe (laterales Patella-Kompressionssyndrom), die Schmerzen verursachen. Dies kann zu einer Abnutzung des Knorpels führen (Chondropathia Patellae), jedoch bedeutet das nicht, dass der Schmerz durch den Knorpelverschleiß zwangsläufig entsteht. Von dieser Theorie der patellofemoralen Fehlstellung ausgehend wurden viele Knie operiert, indem das äußere Halteband (laterale Retinakulm) gespalten wurde. Jedoch führte das Spalten des Haltebandes nicht oft zum gewünschten Erfolg. Teilweise ergaben sich auch Verschlechterung gegenüber dem Ausgangszustand. 6 Das Problem bei der Theorie der patellofemoralen Fehlstellung als Verursacher von Knieschmerzen ist, dass nicht jede Fehlstellung zu Symptomen führt. Es kommt vor, dass die Fehlstellung in beiden Knien gleich ist, jedoch nur eine Seite Beschwerden aufweist. Darüberhinaus können Patienten ohne Fehlstellungen auch ein patellofemorales Schmerzsyndrom aufweisen. 7 Patellofemorale Fehlstellungen sind nicht notwendig, um ein patellofemorales Schmerzsyndrom zu entwickeln.
In den 1990er Jahren entwickelte Scott F. Dye die „Theorie der Gewebeshomöostase“. 8 Nach Dye sind Gelenke keine mechanischen Strukturen, sondern lebende Systeme. 9 Schmerzen entstehen durch Belastungen des Knies, die jenseits der Gewebshomöostase (Gleichgewicht des Gewebes) des Gelenks liegen, also deren individuelle Belastungsgrenze überschreiten. Belastungen jensteits der Gewebetoleranz führen entweder zu Überbelastungserscheinungen des Gelenks (z.B. Patellofemorales Schmerzsyndrom) oder, wenn die Kräfte auf das Gelenk sehr groß sind, zu Verletzungen (z.B. Bruch des Oberschenkelknochens). Der Schmerz im Gelenk bei Überbelastung wird durch eine Vielzahl von krankhaften Veränderungen innerhalb des Gelenks (z.B. erhöhte Rate der Knochenneubildung, Erhöhung des Drucks innerhalb der Knochen oder eine Entzündung der Gelenkskapsel) erklärt. Diese sind mittels der üblichen apparativen Diagnostik (z.B. Röntgen oder MRT) nicht darstellbar. 10Nach Dye sind Faktoren, wie Fehlstellung der Patella oder Chondropathia Patellae (Knorpelabnutzung), nicht entscheidend. Vielmehr kommt es darauf an, dass das Gelenk nicht über Gebühr beansprucht wird und so die Gewebshomöostase aufrechterhalten werden kann.

Die heutige Sichtweise 11 ist eine Integration der „Theorie der Gewebshomöostase“ und der „Theorie der patellofemoralen Fehlstellung“. Dabei stellt sich die „Theorie der Gewebshomöostase“ als umfassender heraus als die „Theorie der patellofemoralen Fehlstellung“, da sie diese mit einbeziehen kann. Patellofemorale Schmerzen entstehen durch ein Zuviel an Belastung. Patellofemorale Fehlstellungen können jedoch ein zusätzlicher Faktor sein, um die Gewebshomöostase zu stören. Allein reicht das jedoch nicht aus. Das bedeutet, dass ein Knie mit Verschiebung der Kniescheibe durch ein gespanntes Außenband ohne Probleme funktionieren kann. Nur wenn das Knie überlastet wird, dann können möglicherweise schneller Knieschmerzen entstehen. So kann es sein, dass ein Knie mit Fehlstellungen schwerer zu rehabilitieren ist als ohne. Jedoch ist in allermeisten Fällen entscheidende Faktor die Überbelastung und nicht die Fehlstellung des Gelenks.

 

Tabelle_Geschichte_PFSS

 

Ein patello-femorales Schmerzsyndrom wird nach heutiger Sicht durch eine Überbelastung des Gelenks verursacht die, die Gewebetoleranz überschreitet. Fehlstellung oder Verschleiß des Gelenks sind zusätzliche Faktoren, die eine Entstehung eines patello-femorlaen Schmerzsyndrom begünstigen. Sie sind jedoch nicht die Ursache.

 

Zusammenfassung

  • Das patellofemorales Schmerzsyndrom ist eine chronische Erkrankung. Der Schmerz besteht meist unabhängig und abgekoppelt von seinen Ursachen. Der Schmerz hat seine ursprüngliche Warn- und Schutzfunktion verloren und besteht eigenständig fort.
  • Die Ursache des patellofemoralen Schmerzsyndroms sind bis jetzt nicht geklärt. Wahrscheinlich ist es eine multikausale Erkrankung.
  • Der Begriff Chondropathia Patellae ist nicht mehr zeitgemäß und sollte deswegen nicht weiter benutzt werden.
  • Patellofemorale Fehlstellungen und das daraus entstehende Patella-Kompressionssyndrom sind nicht ursächlich für ein patellofemorales Schmerzsyndrom. Auch wenn dieser Faktor nicht vorliegt, dann kann ein Knie ein patellofemorales Schmerzsyndrom entwickeln.
  • Die Theorie der Gewebshomöstase führt die Entstehung des patellofemoralen Schmerzsyndroms auf eine Überbelastung jenseits der individuellen Gewebstoleranz zurück. Dadurch entstehen krankhafte Veränderungen im Gelenk (z.B. erhöhte Rate der Knochenneubildung, Erhöhung des Drucks innerhalb der Knochen oder eine Entzündung der Gelenkskapsel), die Schmerzen verursachen.
  • Die heutige Sichtweise vereint die Theorie der Gewebshomöstase mit der Theorie der patellofemorale Fehlstellungen. Wesentlicher Faktor bleibt jedoch das Zuviel an Belastung des Knies als Auslöser der Erkrankung.

 

 

Kapitel III Risikofaktoren für die Entstehung eines patellofemoralen Schmerzsyndrom

Für die Entstehung eines patello-femoralen Schmerzsyndroms werden in der Literatur diverse Faktoren verantwortlich gemacht, die das Risiko zu dieser Erkrankung erhöhen. Diese Risikofaktoren teilt man in extrinsische und intrinsische Risikofaktoren ein. Extrinsische Risikofaktoren sind von außen gegeben und sind nicht in der Anlage des Patienten enthalten. Intrinsische Risikofaktoren sind in der Anlage des Patienten enthalten. Die folgende Tabelle zeigt die am häufigsten in der Literatur diskutierten Risikofaktoren für die Entwicklung eines patello-femoralen Schmerzsyndroms. Dabei handelt es sich jedoch nicht um bestätigte Risikofaktoren! 

 

mögliche Risikofaktoren

 

Welche Risikofaktoren sind relevant für die Entstehung eines patello-femoralen Schmerzsyndroms?

 

Witvrouw et al. 12 geben in ihrer Übersichtsarbeit an das Faktoren, wie Beinlängenunterschiede, Größe, Gewicht, X-Beine, O-Beine, Q-Winkel, Fußfehlstellungen nicht von besonderer Bedeutung für die Entwicklung eines patello-femoralen Schmerzsyndroms sind. Das untermauert zusätzlich die These, dass die Fehlstellung der Kniescheiben nicht ausreichend ist, um patello-femorale Schmerzen zu erklären. 13 Witvrouw et al. warnen jedoch davor, dies als ein endgültiges Ergebniss zu sehen, da es sein kann, dass die eingesetzte Messmethodik nicht ausreichend genau ist, um diese Risikofaktoren hinreichend genau zu erfassen. Deshalb kann es durchaus sein, dass in bestimmten Fällen größere Abweichungen der Kniescheibe zu Problemen führen können. Witvrouw et al. geben an das Defizite (Kraft, Beweglichkeit, Reflexe und Timing der Strecker) in den Kniegelenksstreckern als Risikofaktoren zu sehen sind.
In einer systematischen Übersichtsarbeit von Lankhorst et al. 14 werden Defizit in der Kraft der Kniegelenksstrecker, sowie das Geschlecht „Frau“ als Risikofaktoren für die Entwicklung eines patello-femoralen Schmerzsyndroms gesehen. Papadopoulos et al. 15 geben an das Kraftdefizite der Kniegelenksstrecker und mangelnde dynamische Stabilisation der unteren Extremität 16 als Risikofaktoren anzusehen sind.
Zusammenfassend lassen sich folgende Faktoren angeben:

  • Abschwächung der Kniegelenksstrecker (starke Evidenz)
  • mangelnde dynamische Stabilisation der unteren Extremität (mittlere Evidenz)
  • Geschlecht „Frau“ (geringe Evidenz)
  • Flexibilitätsdefizite der Kniegelenksstrecker (geringe Evidenz)

 

Wie kann ich diese Informationen sinnvoll nutzen?

Die Identifikation von Risikofaktoren hilft uns präventiv gegen die Entstehung eines patello-femoralen Schmerzsyndroms vorzugehen. Dabei muss man natürlich unterscheiden, welche Risikofaktoren beeinflussbar sind und welche nicht. Das Geschlecht lässt sich nicht beeinflussen, jedoch kann man generell Frauen dazu raten präventiv gegen ein patellofemorales Schmerzsyndrom vorzugehen. Die Abschwächung und Verkürzung der Kniegelenksstrecker, sowie die Muskeln zur Stabilisation der unteren Extremität (Hüft- und Fußmuskeln) lassen sich durch gezieltes Training verbessern. Damit sinkt die Wahrscheinlichkeit an einem patello-femoralen Schmerzsyndrom zu erkranken. 17 Jedoch sollten weitere Faktoren, wie ausreichendes Aufwärmen beim Sport, sowie die Vermeidung von Überbelastung und Übertraining berücksichtigt werden.

 

Zusammenfassung

  • Extrinsische Risikofaktoren sind von außen gegeben und sind nicht in der Anlage des Patienten enthalten.
  • Intrinsische Risikofaktoren sind in der Anlage des Patienten enthalten.
  • Die entscheidenden Risikofaktoren zur Entwicklung eines patellofemoralen Schmerzsyndroms sind Abschwächung der Kniegelenksstrecker (starke Evidenz), mangelnde dynamische Stabilisation der unteren Extremität (mittlere Evidenz), Geschlecht „Frau“ (geringe Evidenz), Flexibilitätsdefizite der Kniegelenksstrecker (geringe Evidenz).
  • Die Identifikation von Risikofaktoren hilft uns präventiv gegen die Entstehung eines patello-femoralen Schmerzsyndroms vorzugehen.

 

Kapitel IV Wie erkenne ich, dass ich ein patellofemorales Schmerzsyndrom habe?

Wichtig!
In der Bundesrepublik Deutschland dürfen nur Ärzte eine Diagnose stellen. Dieses Kapitel dient lediglich als Information zum Prozess der Diagnosestellung bei einem patellofemoralen Schmerzsyndrom, nicht jedoch zur Stellung einer ärztlichen Diagnose!
Wichtig!

 

Die Diagnosestellung eines patellofemoralen Schmerzsyndroms erfolgt nach Sanchis 18 durch Anamnese (Krankengeschichte) und körperliche Untersuchung! Bildgebende Verfahren oder arthroskopische Untersuchungen ergänzen lediglich die Diagnosestellung. Dabei achtet man auf folgende Symptome:

  • meist Abwesenheit eines vorhergehenden Trauma
  • Schleichender Schmerzbeginn, meist aufgrund einer Überbelastung (neue Aktivität, zu viel Intensität oder Häufigkeit)
  • dumpfer Schmerz, mit Episoden von akuten, stechenden Schmerzen
    der Schmerz wechselt die Körperseite (mal im rechten, mal im linken Knie)
  • es gibt auch Zeiten, in denen kein Schmerz auftritt
  • Schmerzen verschlimmern sich durch Belastung (Treppe, Sport etc.)
  • Schmerzen verschlimmern sich nach längerem Sitzen
  • giving away (Knie knickt einfach ohne Vorwarnung weg)
  • Patella-Krepitationen (hörbares/spührbares Reiben der Kniescheibe)
  • manchmal verriegelt/sperrt sich das Knie (das lässt sich jedoch wieder aufheben)
  • keine Schwellung bzw. nur geringfügige Schwellungen

 

Der Arzt untersucht darauffolgend den körperlichen Status des Patienten. Dazu gehören folgende Tests 19:

  • genaue Identifikation des Schmerzbereichs
  • der Versuch, die Symptome des Patienten zu reproduzieren
  • Die Untersuchung der Beweglichkeit der Kniescheibe
  • Untersuchung der Beweglichkeit von Oberschenkelbeuger, -strecker, Wadenmuskeln und dem Iliotibialenband
  • Die Prüfung auf Hypermobilität (Überbeweglichkeit)
  • Die Feststelllung einer Oberschenkelatrophie (Muskelschwund im Bereich der Oberschenkel)
  • Die Untersuchung der Fußstellung
  • Die Untersuchung der Kniestellung
  • Die Untersuchung der Hüftbeweglichkeit
  • Untersuchung des unteren Rückens
  • Die Untersuchung der Bänder des Knies
  • Gegebenenfalls ist psychologische Untersuchung zusätzlich erforderlich.

Diese lange Liste zeigt, dass es ist sinnvoll ist sich vom Arzt genau untersuchen zu lassen. Da es momentan keine eindeutigen Untersuchungsmethoden gibt und die meisten Tests mittels in körperlicher Untersuchung ungenau oder für sich allein genommen keine haltbaren Aussagen liefern 20, ist es m.E. sinnvoll einen erfahrenen Arzt zur Diagnosestellung aufzusuchen.
Schließlich kann ein selbst/falsch diagnostiziertes patellofemorales Schmerzsyndrom unter Umständen durch eine völlig andere Erkrankung verursacht worden sein. Das kann zu falscher Therapie bzw. auch zur Verschlechterung der Beschwerden führen! Hier eine Liste, aus der mögliche andere Diagnosen hervorgehen 21:

  • Quadrizepssehnenentzündung
  • Entzündetes Iliotibiales Band (ITB-Syndrom)
  • Stressfraktur der Kniescheibe
  • Freie Gelenkkörper im Kniegelenk
  • Übertragene Schmerzen vom Rücken
  • Entzündliche Arthritis
  • Schleimbeutelentzündung des Knies
  • Krebs
  • Psychologische Probleme

Die hier aufgeworfenen Probleme zeigen unterstreichen die Notwendigkeit der ärztlichen Abklärung!

 

Zusammenfassung

  • Die Diagnosestellung eines patellofemoralen Schmerzsyndroms erfolgt mittels Anamnese (Krankengeschichte) und körperlicher Untersuchung!
  • Bildgebende Verfahren oder arthroskopische Untersuchungen ergänzen die Diagnosestellung.
  • Es gibt momentan keine eindeutige Methode ein patellofemorales Schmerzsyndrom absolut sicher zu identifizieren.
  • Die Diagnosestellung beruht auf dem Wissen und der Erfahrung des Arztes.
    Hüten Sie sich vor der Selbstdiagnose!

 

Kapitel V Welche Prognose hat ein patellofemorales Schmerzsyndrom?

Traditionell werden Schmerzen im vorderen Bereich des Kniegelenks als selbstlimitierend und nicht behandlungsbedürftig angesehen, da der natürliche Verlauf und somit die Prognose gut ist. 22 Leider trifft das doch nicht auf alle Fälle zu. Drei Verlaufsstudien untersuchten den Krankheitsverlauf. Diese sind hier tabellarisch dargestellt:

 

Verlaufsstudien

Die Tabelle zeigt, dass patellofemorale Schmerzen nicht selbstlimitierend sind. 23 In einer neuen Studie von Collins et al. 24 bleiben auch nach einer gezielten Behandlung bei 40 Prozent der Patienten weiterhin Schmerzen und Funktionseinschränkungen bestehen.
Schließlich kann es geschehen, dass ein patellofemorales Schmerzsyndrom zu einer Arthrose des Kniegelenks führt. Diese These muss jedoch weiter überprüft werden. 25 Trotzdem ist in jedem Fall eine frühzeitige Behandlung eines patellofemoralen Schmerzsyndroms angezeigt, um eine Chronifizierung zu verhindern.

 

Welche Faktoren sind prognostisch für einen langwierigen Verlauf des patello-femoralen Schmerzsyndroms?

Prognostische Faktoren sollen dabei helfen festzustellen, welcher Patient einen guten bzw. schlechteren Verlauf seiner Erkrankung zu erwarten hat. So kann eine realistische Erwartung bzgl. des Behandlungsergebnis erreicht werden. 26 Im Zusammenhang mit patello-femoralen Schmerzsyndrom werden Faktoren, wie z.B. 27 :

  • Häufigkeit der Schmerzen
  • Katastrophisieren 28
  • Anterior Knee Pain (AKP)-Wert 29
  • Ausgangsschmerz
  • Kinesiophobie
  • Umgang mit Schmerz
  • Muskellänge
  • Alter
  • Geschlecht
  • Dauer der Symptome
  • hohes Gewicht
  • hohe Körpergröße
  • usw.

genannt. In einer Übersichtsarbeit 30 zu patellofemoralen Schmerzen wurden 193 (!) Faktoren in Zusammenhang mit Schmerzen oder Funktionseinschränkungen identifiziert. Jedoch nur 7 Faktoren haben einen prognostischen Wert bezüglich der Verlaufseinschätzung bei patellofemoralen Schmerzen. Diese Faktoren sind:

  • Katastrophisieren 31
  • Fear Avoidance Belief Questionaire (FABQ) 32
  • Hospital Anxiety and Depression (HAD) – Skala 33
  • Anterior Knee Pain (AKP)-Wert 34
  • Fibromyalgia Impact Questionaire (FIQ) – Skala 35
  • Länge des M. Gastrocnemius (Wadenmuskel)
  • Hohe Häufigkeit an Schmerzen.

 

Interessanterweise werden hier physische Faktoren (AKP-Wert, Längge des M. Gastrocnemius, hohe Häufigkeit an Schmerzen) und psychische Faktoren (FABQ, HADS, FIQS) genannt. Das deutet daraufhin, dass ein patellofemorales Schmerzsyndrom nicht unbedingt ausschließlich physisch verursacht sein muss. Je nach Art und Weise der individuellen Umstände kann es Sinn machen auch psychische Faktoren zu behandeln. Das könnte u.U. ein Grund dafür sein, warum das patellofemorale Schmerzsyndrom bei einigen Patienten schlecht zu behandeln ist. Derzeit werden derartige Beschwerden als rein biologisches Problem eingeschätzt und behandelt.

 

Zusammenfassung

 

  • Ein patellofemorales Schmerzsyndrom ist keine selbstlimitierende Erkrankung!
  • Die frühzeitige Behandlung ist wichtig, um die Chronifizierung zu vermeiden.
  • Sieben Faktoren führen zu einer prognostisch schlechteren Verlauf des patellofemoralen Schmerzsyndroms.
  • Dabei handelt es sich um eine Kombination von physischen und psychologischen Faktoren.
  • Das patellofemorale Schmerzsyndrom ist kein rein physisch/biologisches Problem. Die Psyche muss unter Umständen mit behandelt werden.

Ende des Auszugs

 

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Inhaltsverzeichnis
Kapitel I Einleitung
Kapitel II Was ist ein patellofemorales Schmerzsyndrom?
Die Anatomie des Kniegelenks
Definition des patellofemorales Schmerzsyndroms
Ursachen
Zusammenfassung
Kapitel III Risikofaktoren für die Entstehung eines patellofemoralen Schmerzsyndrom
Welche Risikofaktoren sind relevant für die Entstehung eines patello-femoralen Schmerzsyndroms?
Wie kann ich diese Informationen sinnvoll nutzen?
Zusammenfassung
Kapitel IV Wie erkenne ich, dass ich ein patellofemorales Schmerzsyndrom habe? 
Zusammenfassung
Kapitel V Welche Prognose hat ein patellofemorales Schmerzsyndrom? 
Welche Faktoren sind prognostisch für einen langwierigen Verlauf des patello-femoralen Schmerzsyndroms?
Zusammenfassung
Kapitel VI Wie kann die Physiotherapie bei einem patellofemoralen Schmerzsyndrom helfen? 
Kräftigung des Quadrizeps
Einbeinstand
Beinheben im Liegen
Beinstrecken im Liegen
Beinstrecken im Stehen mit elastischem Band
Standfahrrad/Ergometer
Kniebeuge
Step up
Step down
Weitere Übungen
Kräftigung der Hüftmuskulatur
Hüftaußenrotatoren und Hüftabduktoren
Beinseitheben
Seitlicher Unterarmstütz
Seitlicher Unterarmstütz Steigerung
Hüftstrecker
Beckenlift
Beinrückheben einbeinig auf dem Boden
Hüftadduktoren
Stretching
Oberschenkelstrecker
Oberschenkelbeuger
Wadenmuskel
Iliotibiales Band
Vordere Hüftmuskulatur
Taping
Trainingsprogramm
Grundlagen
Beispiele für ein sechswöchiges Trainingsprogramm
Zusammenfassung
Kapitel VII Wie messe ich meine Fortschritte?
ADLS
Zusammenfassung
Kapitel VIII Welche weiteren Behandlungsmöglichkeiten sind empfehlenswert?
Orthopädische Einlagen
Verhaltenstherapie/Psychotherapie
Knieorthesen
Akupunktur
Mobilisation
Kniegelenk und Kniescheiben
Rückenbereich
Elektrotherapie
Laser
Ultraschall
Phonophorese
Iontophorese
EMS
EMG Biofeedback
Eis
Pharmakotherapie
Operationen
Literaturverzeichnis

 

Stichwortverzeichnis
Abwärtsspirale
ADLS
Akupunktur
Anatomie
Arthrose
Ausführungshinweise
Chondromalacia Patellae
Chronifizierung
Definition
Dehnfähigkeit der Wadenmuskulatur
Diagnosestellung
einbeinige Kniebeuge
Eis
Elektrotherapie
EMG Biofeedback
EMS
extrinsisch
Fear Avoidance Belief Questionaire (FABQ)
Femorotibialgelenk (Articulatio femorotibialis)
Fortschritt
internal derangement of the knee
intrinsisch
Iontophorese
Katastrophisieren
Kinesiophobie
Kniegelenk (Articulatio genus)
Knieorthesen
Kniescheibe (Patella)
Kräftigung der Hüftmuskulatur
Kräftigung des Quadrizeps
Krankheitsverlauf
Laser
laterales Patella-Kompressionssyndrom
laterales Retinakulum
Mobilisation
multikausal
Nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR)
Operationen
Orthopädische Einlagen
patellofemorale Fehlstellung
patellofemorales Gelenk
patellofemorales Schmerzsyndrom
Patellofemoralgelenk (Articulation femoropatellaris)
Pharmakotherapie
Phonophorese
Physiotherapie
Prognose
Prognostische Faktoren
Risikofaktoren
Schmerz
Schmerzsyndrom
sechswöchiges Trainingsprogramm
Stretching
Symptome
Taping
Teufelskreis
Theorie der Gewebeshomöostase
Trainingsprogramm
Ultraschall
Ursache
Verhaltenstherapie/Psychotherapie
Verlaufseinschätzung
Verschlimmerungsreaktionen
weitere Behandlungsmöglichkeiten
Oberschenkelknochen (Femur)
Unterschenkelknochen (Tibia)

 

 

Preis: 24,95 €, 76 Seiten, DIN A4 Format, Spiralbindung

 

Notes:

  1. Multikausal = auf mehreren Ursachen beruhend
  2. Royle, S. G., et al. “The significance of chondromalacic changes on the patella.” Arthroscopy: The Journal of Arthroscopic & Related Surgery 7.2 (1991): 158-160, Leslie, I. J., and G. E. O. R. G. E. Bentley. “Arthroscopy in the diagnosis of chondromalacia patellae.” Annals of the rheumatic diseases 37.6 (1978): 540-547, Dandy, D. J., and H. Poirier. “Chondromalacia and the unstable patella.” Acta Orthopaedica Scandinavica 46.4 (1975): 695-699.
  3. Leslie, I. J., and G. E. O. R. G. E. Bentley. “Arthroscopy in the diagnosis of chondromalacia patellae.” Annals of the rheumatic diseases 37.6 (1978): 540-547.
  4. Sanchis-Alfonso, Vincente [Ed.], „Anterior Knee Pain and Patellar Instability“ Springer Verlag London, 2011.
  5. Sanchis-Alfonso, Vincente [Ed.], „Anterior Knee Pain and Patellar Instability“ Springer Verlag London, 2011.
  6. Sanchis-Alfonso, Vincente [Ed.], „Anterior Knee Pain and Patellar Instability“ Springer Verlag London, 2011.
  7. Sanchis-Alfonso, Vincente [Ed.], „Anterior Knee Pain and Patellar Instability“ Springer Verlag London, 2011.
  8. Dye, Scott F., et al. “The mosaic of pathophysiologycausing patellofemoral pain: Therapeutic implications.” Operative Techniques in Sports Medicine 7.2 (1999): 46-54, Dye, Scott F. “The pathophysiology of patellofemoral pain: a tissue homeostasis perspective.” Clinical orthopaedics and related research 436 (2005): 100-110, Dye, Scott F. “The knee as a biologic transmission with an envelope of function: a theory.” Clinical orthopaedics and related research 325 (1996): 10-18.
  9. Sanchis-Alfonso, Vincente [Ed.], „Anterior Knee Pain and Patellar Instability“ Springer Verlag London, 2011.
  10. Das verdeutlicht auch, warum die Diagnose eines patellofemoralen Schmerzsyndrom so schwierig ist und es häufig zu Fehldiagnosen kommt.
  11. Sanchis-Alfonso, Vincente [Ed.], „Anterior Knee Pain and Patellar Instability“ Springer Verlag London, 2011.
  12. Sanchis-Alfonso, Vincente [Ed.], „Anterior Knee Pain and Patellar Instability“ Springer Verlag London, 2011.
  13. Siehe Kapitel II dieses Buches.
  14. Lankhorst, Nienke E., Sita MA Bierma-Zeinstra, and Marienke van Middelkoop. “Risk factors for patellofemoral pain syndrome: a systematic review.” journal of orthopaedic & sports physical therapy 42.2 (2012): 81-A12.
  15. Papadopoulos, Konstantinos, Demetris Stasinopoulos, and Dimitar Ganchev. “A systematic review of reviews in patellofemoral pain syndrome. exploring the risk factors, diagnostic tests, outcome measurements and exercise treatment.”The Open Sports Medicine Journal 9.1 (2015).
  16. Dynamische Stabilisation der unteren Extremität = Muskeln stabilisieren die Gelenke der unteren Extrimität bei Bewegung (z.B. Gehen, Laufen, Springen, etc.)
  17. Coppack, Russell J., John Etherington, and Andrew K. Wills. “The Effects of Exercise for the Prevention of Overuse Anterior Knee Pain A Randomized Controlled Trial.” The American journal of sports medicine 39.5 (2011): 940-948.
  18. Sanchis-Alfonso, Vincente [Ed.], „Anterior Knee Pain and Patellar Instability“ Springer Verlag London, 2011.
  19. Sanchis-Alfonso, Vincente [Ed.], „Anterior Knee Pain and Patellar Instability“ Springer Verlag London, 2011.
  20. Nijs, Jo, Catherine Van Geel, and Bart Van de Velde. “Diagnostic value of five clinical tests in patellofemoral pain syndrome.” Manual therapy 11.1 (2006): 69-77, Fredericson, Michael, and Kisung Yoon. “Physical examination and patellofemoral pain syndrome.” American journal of physical medicine & rehabilitation 85.3 (2006): 234-243.
  21. Atanda Jr, Alfred, et al. “Approach to the active patient with chronic anterior knee pain.” The Physician and sportsmedicine 40.1 (2012): 41-50.
  22. Sanchis-Alfonso, Vincente [Ed.], „Anterior Knee Pain and Patellar Instability“ Springer Verlag London, 2011.
  23. Siehe dazu auch: Collins, Natalie J., et al. “Prognostic factors for patellofemoral pain: a multicentre observational analysis.” British journal of sports medicine 47.4 (2013): 227-233 und Sanchis-Alfonso, Vincente [Ed.], „Anterior Knee Pain and Patellar Instability“ Springer Verlag London, 2011.
  24. Collins, Natalie J., et al. “Prognostic factors for patellofemoral pain: a multicentre observational analysis.” British journal of sports medicine 47.4 (2013): 227-233.
  25. Thomas, Martin J., et al. “Anterior knee pain in younger adults as a precursor to subsequent patellofemoral osteoarthritis: a systematic review.” BMC musculoskeletal disorders 11.1 (2010): 1.
  26. Collins, Natalie J., et al. “Prognostic factors for patellofemoral pain: a multicentre observational analysis.” British journal of sports medicine 47.4 (2013): 227-233.
  27. z.B.: Collins, Natalie J., et al. “Predictors of short and long term outcome in patellofemoral pain syndrome: a prospective longitudinal study.” BMC musculoskeletal disorders 11.1 (2010): 11, Kannus, Pekka, and Seppo Niittymäki. “Which factors predict outcome in the nonoperative treatment of patellofemoral pain syndrome? A prospective follow-up study.” Medicine & Science in Sports & Exercise (1994), Natri, Antero, Pekka Kannus, and Markku Järvinen. “Which factors predict the long-term outcome in chronic patellofemoral pain syndrome? A 7-yr prospective follow-up study.” Medicine & Science in Sports & Exercise (1998), Witvrouw, Erik, et al. “Which factors predict outcome in the treatment program of anterior knee pain?.” Scandinavian journal of medicine & science in sports12.1 (2002): 40-46.
  28. Katastrophisieren ist definiert als anhaltendes Grübeln über Schmerz, verbunden mit einer Überschätzung der bedrohlichen Aspekte und einer Unterschätzung der eigenen Fähigkeiten zur erfolgreichen Bewältigung von Beschwerden. Böhni, U.W., Lauper, M., Locher, HA., [Hrsg.:] Manuelle Medizin 1: Fehlfunktion und Schmerz am Bewegungsorgan verstehen und behandeln, Thieme: Auflage: 2, März 2015.
  29. Die Anterior Knee Pain Skala misst die Symptome bei Aktivitäten die für ein patellofemorales Schmerzsyndrom relevant sind (z.B. Gehen, Laufen, Treppensteigen, etc.).
  30. Panken, A. M., et al. “CLINICAL PROGNOSTIC FACTORS FOR PATIENTS WITH ANTERIOR KNEE PAIN IN PHYSICAL THERAPY; A SYSTEMATIC REVIEW.” International journal of sports physical therapy 10.7 (2015): 929.
  31. Katastrophisieren ist definiert als anhaltendes Grübeln über Schmerz, verbunden mit einer Überschätzung der bedrohlichen Aspekte und einer Unterschätzung der eigenen Fähigkeiten zur erfolgreichen Bewältigung von Beschwerden. Böhni, U.W., Lauper, M., Locher, HA., [Hrsg.:] Manuelle Medizin 1: Fehlfunktion und Schmerz am Bewegungsorgan verstehen und behandeln, Thieme: Auflage: 2, März 2015.
  32. Fear Avoidance Belief Questionaire (FABQ) gibt an in welchem Maße man Schmerzen vermeiden will.
  33. Die Hospital Anxiety and Depression (HAD) – Skala gibt an welchen Grad an Depression und Angst jemand hat.
  34. Die Anterior Knee Pain Skala misst die Symptome bei Aktivitäten die für ein patellofemorales Schmerzsyndrom relevant sind (z.B. Gehen, Laufen, Treppensteigen, etc.).
  35. Fibromyalgia Impact Questionaire (FIQ) – Skala misst den Zustand von Patienten mit Fibromyalgie.

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