Neues Buch

Neues Buch über chronische Rückenschmerzen

 

Bald erscheint mein neues Buch über die (Selbst)-Behandlung von chronischen Rückenschmerzen! Der Titel lautet:

Behandle Deine Rückenschmerzen Selber – Evidenzbasierte Behandlungsmöglichkeiten- 

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ISG Schmerzprovokationstest

Schmerzprovokationstests für das Iliosakralgelenk- Anspruch und Wirklichkeit

Schmerzprovokationstests für das Iliosakralgelenk- Anspruch und Wirklichkeit

In dieser Präsentation untersuche ich unter der Mitarbeit von physiomeetsscience.com die physiotherapeutische Anwendung von Schmerzprovokationstests für das Iliosakralgelenk (ISG). Momentan werden Schmerzprovokationstests des ISG bzw. ein Cluster (Anwendung mehrerer Schmerzprovokationstests hintereinander) als evidenzbasierter Standard in der Physiotherapie angesehen. In der Präsentation stelle ich dieses Vorgehen in Frage.

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cranio-sacrale Therapie

Cranio-Sacrale Therapie

Cranio-Sacrale Therapie

Die Cranio-Sacrale Therapie (CST) ist eine alternativmedizinische Behandlungsform. Ihre Ursprünge liegen in der Osteopathie. Die Cranio-Sacrale-Therapie wird als einzelne Behandlungsform von Cranio-Sacral-Therapeuten praktiziert. Hervorgegangen ist die Cranio-Sacrale-Therapie aus der Osteopathie. Dort ist sie ein Bestandteil 1 der osteopathischen Behandlung (Cranio-Sacrale Osteopathie). Die Cranio-Sacrale Osteopathie wurde von dem Amerikaner William Garner Sutherland (1873-1954) begründet. Sutherland wurde dabei wahrscheinlich 2 durch Emanuel Swedenborg (1688–1772) in seinen Ideen bezüglich der cranio-sacralen Osteopathie geprägt. Sutherland hatte eine “Eingebung” bei der Betrachtung eines zerlegten Schädels in einer Vitrine. Die zwischen den einzelnen Schädelknochen befindlichen Schädelnähte ermöglichen den Schädelknochen Bewegungen für einen “primär respiratorischen Mechanismus”. Dr. John E. Upledger (1931-2012) entwickelte in den 1970er Jahren daraus die Cranio-Sacrale-Therapie.

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Notes:

  1. Die weiteren Bestandteile der Osteopathie sind die parietale und die viszerale Osteopathie.
  2. Scarr, Graham. “Palpatory phenomena in the limbs: a proposed mechanism.” International Journal of Osteopathic Medicine 16.2 (2013): 114-120, Tubbs, R. Shane, et al. “Emanuel Swedenborg (1688–1772): pioneer of neuroanatomy.” Child’s Nervous System 27.8 (2011): 1353-1355.
Arthrose Lüge

Die Arthrose Lüge von Liebscher und Bracht – Die nächste Lüge

Die Arthrose Lüge von Liebscher und Bracht – Die nächste Lüge?

Zum zweiten Mal befasse ich mich mit einem Buch von Liebscher und Bracht – “Die Arthrose Lüge”. 1 Meinen ersten Artikel zu Liebscher und Bracht (LuB) finden Sie hier. Schon der Titel des Buchs “Die Arthrose Lüge” suggeriert, dass die Allgemeinheit einer durch die Medizin verbreiteten Lüge aufgesessen ist. Die “Wahrheit” wird uns dann von Liebscher und Bracht erzählt. In dieser Rezension möchte ich die propagierte “Wahrheit” von Liebscher und Bracht kritisch analysieren. Zitate aus dem Buch “Die Arthrose Lüge” werden in kursiv dargestellt.

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Notes:

  1. Bracht, Dr. med. Petra; Liebscher-Bracht, Roland. Die Arthrose-Lüge: Warum die meisten Menschen völlig umsonst leiden – und was Sie dagegen tun können – Mit dem sensationellen Selbsthilfe-Programm – (German Edition) Goldmann Verlag. Kindle-Version.
Erfahrung und Wirksamkeit einer Therapie

Reicht die Erfahrung aus, um die Wirksamkeit einer Therapie zu beurteilen?

Reicht die Erfahrung aus, um die Wirksamkeit einer Therapie zu beurteilen?

Es ist anzunehmen, dass Patient und auch Therapeut die sicherste und effektivste Therapie auswählen wollen. Auf den ersten Blick scheint es einfach, eine wirksame Therapie auszuwählen. Der Patient fragt andere Patienten nach ihren Erfahrungen mit der Therapie. Hört der Patient mehr positive als negative Kommentare, dann kann die Therapie nur gut sein. Beim Therapeut ist der Weg ähnlich. Einige (ältere) Therapien gelten als bewährt und werden in der Ausbildung unterrichtet. Neuere Therapien werden durch Abfrage der Meinungen von Kollegen bewertet und dann als gut oder schlecht befunden. (Natürlich werden von vielen Therapeuten auch die theoretischen Grundlagen der Therapie in die Auswahl einbezogen.)

Die Frage ist nur: Reicht die Erfahrung aus, um die Wirksamkeit einer Therapie zu beurteilen? Oder übersehen wir Faktoren, die eigentlich für die Genesung/Verbesserung des Gesundheitszustandes zuständig sind? Reicht die Rechtfertigung über die gemachte Erfahrung als Erfolgsmaßstab aus, um die Wirksamkeit einer Therapiemaßnahme anzunehmen?

Im Folgenden zeige ich einige mögliche Gründe dafür auf, warum die Erfahrung allein kein sinnvoller Maßstab ist, um die Wirksamkeit einer Therapie zu ermitteln. Leider sind dies auch die Gründe dafür, dass ineffektive Therapien weiter angewandt werden, da sie ja aus Erfahrung gut sind.

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Die hirnversorgenden Arterien, die bei einem Einrenken zu einem Schlaganfall führen können.

Kann das Einrenken des Nackens einen Schlaganfall auslösen?

Kann das Einrenken des Nackens einen Schlaganfall auslösen?

Das Einrenken des Nackens  wird zur Behandlung von Halswirbelsäulenbeschwerden eingesetzt. Jedoch gibt es immer wieder Fälle bei denen, das Auftreten eines Schlaganfall in Verbindung mit dem Einrenken des Nackens gebracht wird. Jedoch wird dieser Zusammmenhang zwischen Schlaganfall und Einrenken heftigst diskutiert. In diesem Artikel möchte ich der Frage nach gehen, ob das Einrenken des Nackens zu einem Schlaganfall führen kann. Zunächst stelle ich dar, was unter dem Begriff “Einrenken” zu verstehen ist. Anschließend erkläre ich, wie das Einrenken der Halswirbelsäule zu einem Schlaganfall führen soll. Abschließend stelle ich die Argumente der Befürworter des Einrenkens dar und widerlege diese.

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Placeboeffekt

Was ist der Placeboeffekt?

Was ist der Placeboeffekt?

Existieren Placeboeffekte überhaupt? Ist der Placeboeffekt eine wirkungsvolle Möglichkeit zu heilen? Oder existiert er gar nicht? Sollten alternative Therapien angewandt werden, da diese einen starken Placeboeffekt aufzeigen können?

Auf diese und weitere Fragen möchte ich in diesem Artikel eingehen.

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Crunches

Sind Crunches schädlich für den Rücken?

Sind Crunches schädlich für den Rücken?

Crunches sind eine häufig angewandte Kräftigungsübung für die Bauchmuskulatur. Ein Training mit dem Crunch führt zu Muskelwachstum und Kraftsteigerung der Bauchmuskeln. Jedoch wird von einigen Fitnessautoren und Forschern der Crunch als potentiell schädlich für den (unteren) Rücken angesehen. Ich stelle zunächst die Argumente der Crunch-Gegner dar und widerlege diese anschließend.

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Heben

Schützt das richtige Heben von Lasten vor Rückenschmerzen?

Schützt das richtige Heben von Lasten vor Rückenschmerzen?

Unter richtigem Heben von Lasten wird das Heben aus den Beinen heraus verstanden. Dadurch soll eine Beugung der Lendenwirbelsäule unter Last vermieden werden, um Rückenschmerzen zu vermeiden. Im Folgenden betrachten wir, ob das richtige Heben einen Einfluss auf die Vermeidung von Rückenschmerzen hat oder nicht. Das Heben aus den Beinen heraus wird empfohlen, um den schädlichen Einfluss einer Beugung der Lendenwirbelsäule unter Belastung zu minimieren. Im Folgenden trage ich die Argumente für und gegen das Vermeiden einer Beugung in der Lendenwirbelsäule durch ein Heben aus den Beinen heraus vor. Abschließend folgen eine Zusammenfassung und ein Fazit.

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Triggerpunkte - Die roten Bücher von Travell und Simons

Triggerpunkte – Eine haltbare Theorie?

Triggerpunkte – Eine haltbare Theorie?

Die Theorie der Triggerpunkte wurde von den beiden Ärzten Travell und Simmons 1 aufgestellt. Die intuitive Anziehungskraft der beiden roten Bücher konnten sich nur wenige Therapeuten, mich eingeschlossen, entziehen. Die hervorragenden Zeichnungen der Triggerpunkte und ihrer Ausstrahlungsgebiete, die hohe Anzahl an Quellenangaben, aber auch die diversen Möglichkeiten einen Triggerpunkt zu behandeln sind meines Erachtens die wesentlichen Gründe für die langanhaltende Popularität dieser Therapie Methode. Jedoch gibt es auch kritische Stimmen, die dem Konzept des Triggerpunkts eine mangelnde wissenschaftliche Fundierung vorwerfen und die Theorie der Triggerpunkte verwerfen wollen. 2 In diesem Artikel gehe ich auf die Kritik gegenüber der Theorie der Triggerpunkte ein. Dabei gebe ich zunächst kurz die Definition und Theorie der Triggerpunkte wieder. Im Anschluss diskutiere ich die kritischen Argumente gegen die Theorie der Triggerpunkte. Darauf folgt ein abschließendes Fazit.

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Notes:

  1. Simons, David G., Janet G. Travell, and Lois S. Simons. Travell & Simons’ Myofascial Pain and
    Dysfunction: The Trigger Point Manual Vol. 1 and 2. Wolters Kluwer Health, 1999.
  2. Quinter, John L., and Milton L. Cohen. “Referred pain of peripheral nerve origin: an alternative to the” myofascial pain” construct.” The Clinical journal of pain 10.3 (1994): 243-251, Quintner, John L., Geoffrey M. Bove, and Milton L. Cohen. “A critical evaluation of the trigger point phenomenon.” Rheumatology 54.3 (2015): 392-399.