Kinderosteopathie

Kinderosteopathie – Hinterfragt!

Kinderosteopathie – Hinterfragt!

Kinderosteopathie wird immer mehr  von Seiten der Eltern nachgefragt. Seit dem einige Krankenkassen die Osteopathie und Kinderosteopathie erstatten, haben sich die Ausgaben der Kassen von 2012 auf 2013, um mehr als das Dreifache gesteigert. In einer internationalen Befragung der Osteopathic International Alliance aus dem Jahr 2012 waren 23,4 % der von Osteopathen behandelten Patienten Kinder. 8,7% der Kinder waren jünger als 2 Jahre alt. 1 Des Weiteren finden in einigen Krankenhäusern osteopathische Checkups für Säuglinge als Präventionsleistung statt. Aufgrund dieser Tatsachen sollte man jedoch auch fragen, ob die Kinderosteopathie auch wissenschaftlich plausibel, wirksam und nebenwirkungsarm ist?

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Notes:

  1. Osteopathic International Alliance (OIA). History and Current Context of the Osteopathic Profession: History and Current Context of the Osteopathic Profession, Status Report on Osteopathy Stage I. Chicago, IL: Osteopathic International Alliance.
cranio-sacrale Therapie

Cranio-Sacrale Therapie

Cranio-Sacrale Therapie

Die Cranio-Sacrale Therapie (CST) ist eine alternativmedizinische Behandlungsform. Ihre Ursprünge liegen in der Osteopathie. Die Cranio-Sacrale-Therapie wird als einzelne Behandlungsform von Cranio-Sacral-Therapeuten praktiziert. Hervorgegangen ist die Cranio-Sacrale-Therapie aus der Osteopathie. Dort ist sie ein Bestandteil 1 der osteopathischen Behandlung (Cranio-Sacrale Osteopathie). Die Cranio-Sacrale Osteopathie wurde von dem Amerikaner William Garner Sutherland (1873-1954) begründet. Sutherland wurde dabei wahrscheinlich 2 durch Emanuel Swedenborg (1688–1772) in seinen Ideen bezüglich der cranio-sacralen Osteopathie geprägt. Sutherland hatte eine “Eingebung” bei der Betrachtung eines zerlegten Schädels in einer Vitrine. Die zwischen den einzelnen Schädelknochen befindlichen Schädelnähte ermöglichen den Schädelknochen Bewegungen für einen “primär respiratorischen Mechanismus”. Dr. John E. Upledger (1931-2012) entwickelte in den 1970er Jahren daraus die Cranio-Sacrale-Therapie.

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Notes:

  1. Die weiteren Bestandteile der Osteopathie sind die parietale und die viszerale Osteopathie.
  2. Scarr, Graham. “Palpatory phenomena in the limbs: a proposed mechanism.” International Journal of Osteopathic Medicine 16.2 (2013): 114-120, Tubbs, R. Shane, et al. “Emanuel Swedenborg (1688–1772): pioneer of neuroanatomy.” Child’s Nervous System 27.8 (2011): 1353-1355.