Triggerpunkte - Die roten Bücher von Travell und Simons

Triggerpunkte – Eine haltbare Theorie?

Triggerpunkte – Eine haltbare Theorie?

Die Theorie der Triggerpunkte wurde von den beiden Ärzten Travell und Simmons 1 aufgestellt. Die intuitive Anziehungskraft der beiden roten Bücher konnten sich nur wenige Therapeuten, mich eingeschlossen, entziehen. Die hervorragenden Zeichnungen der Triggerpunkte und ihrer Ausstrahlungsgebiete, die hohe Anzahl an Quellenangaben, aber auch die diversen Möglichkeiten einen Triggerpunkt zu behandeln sind meines Erachtens die wesentlichen Gründe für die langanhaltende Popularität dieser Therapie Methode. Jedoch gibt es auch kritische Stimmen, die dem Konzept des Triggerpunkts eine mangelnde wissenschaftliche Fundierung vorwerfen und die Theorie der Triggerpunkte verwerfen wollen. 2 In diesem Artikel gehe ich auf die Kritik gegenüber der Theorie der Triggerpunkte ein. Dabei gebe ich zunächst kurz die Definition und Theorie der Triggerpunkte wieder. Im Anschluss diskutiere ich die kritischen Argumente gegen die Theorie der Triggerpunkte. Darauf folgt ein abschließendes Fazit.

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Notes:

  1. Simons, David G., Janet G. Travell, and Lois S. Simons. Travell & Simons’ Myofascial Pain and
    Dysfunction: The Trigger Point Manual Vol. 1 and 2. Wolters Kluwer Health, 1999.
  2. Quinter, John L., and Milton L. Cohen. “Referred pain of peripheral nerve origin: an alternative to the” myofascial pain” construct.” The Clinical journal of pain 10.3 (1994): 243-251, Quintner, John L., Geoffrey M. Bove, and Milton L. Cohen. “A critical evaluation of the trigger point phenomenon.” Rheumatology 54.3 (2015): 392-399.